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Nachbericht Bischöfliche Visitation |
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Einen ganzen Tag lang war Bischof Gregor Maria Hanke OSB am Donnerstag, den 12. Januar 2012 in der Pfarrei Stopfenheim und der Expositur Dorsbrunn unterwegs, um sich ein Bild zu machen vom Leben der Pfarrgemeinde und um die Christinnen und Christen in ihrem Glauben zu stärken.
Los ging es in aller Frühe mit dem Besuch in der Stopfenheimer Schulklasse, wo die Kinder vom Bischof nicht nur wissen wollten, was denn seine Hobbies seien oder was er in seiner - knapp bemessenen - Freizeit tue sondern auch gern ein Gebet mit ihm sprachen. Schon ging es weiter in den Kindergarten: Der frohe Gesang und die Spontanität der Kinder freuten den Eichstätter Oberhirten offensichtlich, und er dankte dem Kindergartenteam um Martina Wein für ihren Einsatz für die Jüngsten unserer Dörfer. Als nächster Programmpunkt schloss sich ein Gespräch mit den evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern der Umgebung an. Ökumenisches Miteinander ist unverzichtbar für ein glaubwürdiges Zeugnis von Christinnen und Christen hinein in die säkulare Gesellschaft - das war gemeinsame Überzeugung aller. Natürlich gab es an diesem besonderen Tag auch Einzelgespräche mit der Pfarrsekretärin Gerlinde Lutz und Ortspfarrer Markus Fiedler, eingebettet rund um das Mittagesssen im Stopfenheimer Café Meitner. Nach kurzer Mittagspause fanden sich Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik im DJK-Heim ein, um Bischof Gregor Maria zu treffen.Leider war für diese Begegnung nicht genügend Zeit, weil schon das Gebet der Vesper in Dorsbrunn anstand. Daher konnten Themen rund um die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer und Fragen der Familienpolitik sowie der Ökologie nur kurz angerissen werden. Sehr wichtig war Bischof Gregor Maria Hanke der Kontakt zu Jugendlichen der Pfarrei. "Warum dürfen Pfarrer nicht heiraten?" oder "Ist das Töten von Menschen als Soldat moralisch vertretbar?" hießen hier die Fragen, denen sich der Bischof gerne stellte, nicht ohne seinerseits Fragen zu stellen und einzuladen zur Auseinandersetzung mit theologischen und ethischen Fragen. Die letzte Gesprächsrunde des Tages bestand aus den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltungen und der Frauenbundvorstandschaft. "Ja, Kirche der Zukunft wird kleiner sein als heute," so der Bischof, "aber das braucht uns keine Angst zu machen sondern ist Chance für unser Zeugnis gegenüber der Welt." Höhepunkt des Tages war zweifellos der Pontifikalgottesdienst in der Stopfenheimer Pfarrkirche, der musikalisch von der Singgemeinschaft Stopfenheim und dem Familienchor Famichoralis eindrucksvoll gestaltet war. "Sammelt euch um die Mitte, sammelt euch um Christus" rief Gregor Maria Hanke der Gottesdienstgemeinde zu. Eine Christusikone war denn auch sein Gastgeschenk an die Pfarrei St. Augustinus. Zur Kindersegnung fand sich eine große Kinderschar vor dem Bischof ein und ließ sich von ihm die Hände auflegen und ein Kreuz auf die Stirn machen. Am Schluss des langen Tages stand dann der Stehempfang im DJK-Heim, untermalt von Klängen der DJK-Jugendkapelle. Hier konnte jeder zwanglos mit unserem Bischof ins Gespräch kommen. Ein schöner Tag im Leben der Pfarrgemeinde ging zu Ende.
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